Wissenschaftsticker Bus und Bahn

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Studien und Experten: Kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV

Diverse Studien – sowohl deutsche als auch internationale – zeigen, dass der öffentliche Verkehr sicherer ist, als viele Menschen denken. Welche Untersuchungen und Expertenaussagen es bereits zum Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen gibt, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Aus Sorge vor einer vermuteten Ansteckung bleiben zahlreiche Menschen dem öffentlichen Nahverkehr fern. Dabei belegen gleich mehrere Studien, dass Busse und Bahnen sicherer sind, als viele Menschen annehmen. Damit aber nicht genug: Auch Experten stellen dem ÖPNV ein gutes Zeugnis aus. Hier ein Überblick über Studien und Expertenaussagen:

London Underground: Keine Spuren des Coronavirus

Britische Wissenschaftler haben die London Underground untersucht – und weder auf Kontaktflächen noch in der Luft Spuren des Coronavirus finden können. Grund für dieses erfreuliche Ergebnis sind die zahlreichen Coronamaßnahmen.

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Fast keine Corona-Infektionen bei ÖPNV-Beschäftigten

Einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDV zufolge gibt es unter den Mitarbeitenden im ÖPNV nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen.

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TU-Berlin & Daimler: Nur geringes Ansteckungsrisiko in Bussen

Eine Untersuchung der TU Berlin und des Fahrzeugherstellers Daimler Buses zeigt: Die Ansteckungsgefahr in Reise- und Linienbussen ist sehr gering. Entscheidend ist ein rascher Luftwechsel, der für eine geringe Aerosolkonzentrationen sorgt.

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RKI-Präsident: Verkehrsmittel spielen "keine so große Rolle"

Wie sieht es mit Corona-Ausbrüchen in Bus und Bahn aus? Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler, dass der öffentliche Verkehr als Infektionsumfeld „keine so große Rolle“ spiele.

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Corona-Studie: Züge sind sicher, kein erhöhtes Risiko

Mit einer Corona-Studie bei der Deutschen Bahn liefert die Charité Research Organisation wissenschaftliche Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen in Zügen. Das Ergebnis: "Zugfahren ist sicher", so DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber.

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Hendrik Streeck hält ÖPNV nicht für eine große Corona-Gefahrenquelle

Wenn es um die Verbreitung des Coronavirus geht, sieht Virologe Hendrik Streeck im ÖPNV keine besondere Gefahrenquelle. Der Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn erklärt: „Ich glaube – die Erfahrung lehrt uns auch über die letzten Monate – dass ÖPNV generell sehr sicher ist.“

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RKI: Kaum Ansteckungen in Bus und Bahn

Im Rahmen eines epidemiologischen Berichts hat das Robert-Koch-Institut Infektionen nach ihren Umfeldern untersucht. Das Ergebnis: Busse und Bahnen sind keine Corona-Hotspots. Die Ansteckungszahlen fielen im ÖPNV nicht höher aus als in anderen Bereichen und geringer als beispielsweise in Freizeiteinrichtungen oder am Arbeitsplatz.

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Prof. Dr. Schmidt-Chanasit: Sorge vor Infektion im ÖPNV unbegründet

Der Hamburger Virologe Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit warnt vor einer Daueraufgeregtheit. Busse und Bahnen lassen sich auch in Coronazeiten prima nutzen. Der Mediziner meint: „Der ÖPNV ist ein sicheres, umweltschonendes und sauberes Verkehrsmittel – jetzt mehr denn je.“

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Internationale Studien: Busse und Bahnen sind sicherer als gedacht

Weltweite Studien widerlegen ebenfalls eine erhöhte Infektionsgefahr im ÖPNV. Wir blicken auf andere Länder und schauen, wie es dort um die Sicherheit im ÖPNV zu Coronazeiten bestellt ist.

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Keine Anhaltspunkte für ein erhöhtes Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn

Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium hat eine Umfrage bei allen Gesundheitsämtern im Land gestartet. Die ersten Ergebnisse: Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus im ÖPNV ist nicht größer als an anderen öffentlichen Orten.

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Dr. Elisabeth Oberzaucher: „Wir fahren gut mit Bussen und Bahnen“

Busse und Bahnen müssen wir jetzt nicht mehr meiden, meint Dr. Elisabeth Oberzaucher, Evolutionsbiologin an der Universität Wien und wissenschaftliche Leiterin des Vereins "Urban Human“. Sie erklärt Verkehrsunternehmen, wie sie sich an den evolutionär entwickelten Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren können.

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