Max und Lisa auf dem Weg von Berlin nach Brandenburg. Max und Lisa auf dem Weg von Berlin nach Brandenburg.

So lief die #besserweiter Reisechallenge mit zweidiereisen

Nachhaltig und klimaneutral durch alle 16 Bundesländer

Entspannt und stressfrei von A nach B kommen, und zwar ganz ohne Auto? Lisa und Max von „zweidiereisen“ haben sich der #besserweiter Reisechallenge gestellt und sind dreieinhalb Wochen durch ganz Deutschland getourt. Dabei ging es nicht von einem prominenten Touristenspot zum nächsten, sondern zu unentdeckten Orten und scheinbar unberührter Natur. Beeindruckt von der kurzweiligen Tour quer durch die Republik, haben Lisa und Max ihre frischen Erinnerungen mit uns geteilt und einige heimliche Sieger gekürt.

Die Voraussetzungen zur Reisechallenge sind schnell erklärt: Im Reisezeitraum (8. August bis 2. September) wurden vorher festgelegte Stationen in allen 16 Bundesländern bereist. Pro Zwischenstopp gab es für die beiden eine Aufgabe zu bewältigen. Auf der rund dreiwöchigen Reise galt dabei eine einzige Regel: Alle Fahrten müssen mit Bus, Bahn oder umweltfreundlichen Sharing-Angeboten bestritten werden.

Vier Kategorien – vier Sieger

„Die Strecke zwischen Dresden und Schmilka war die wohl schönste Zugstrecke, da wir nah am Wasser gefahren sind und die Sächsische Schweiz schon aus dem Zug heraus wahnsinnig schön anzusehen ist. Aber auch die Fahrt ins Allgäu war super, die Landschaft lässt unser bayrisches Herz immer wieder höherschlagen.“

"In Koblenz waren wir in einem sehr guten Restaurant: Gerhards Genussgesellschaft. Der Koch hat unseren Geschmack einfach perfekt getroffen: Schon die Vorspeise mit angebratenen Shiitake-Pilzen und einer gut gewürzten Avocadocreme war sehr, sehr gut – und der Nachtisch mit drei Sorbet-Sorten und karamellisierte Haferkrokantkugeln war ein Traum! Wir durften ein großartiges Vier-Gänge-Menü genießen, das wir uneingeschränkt weiterempfehlen können."

"Auf dem Weg mit der Seilbahn hoch zum Breitenberg hatte man schon eine beeindruckende Aussicht über die Alpen. Dann noch hoch oben eine Yogasession zu machen, war unglaublich. Das hat pure Gänsehaut bei uns verursacht."

"Stuttgart hat uns sehr überrascht! Wir waren vorher schon einmal in Stuttgart und haben es diesmal ganz anders erlebt. Wir haben eine besondere Stadtführung bekommen und versteckte Orte entdeckt, an die wir sonst wohl nie gekommen wären. Wir haben viele tolle Städte auf unserer Reise gesehen, aber Stuttgart hat uns positiv überrascht."

Flexibel, unkompliziert und stressfrei

Schon der Startpunkt in der Hauptstadt versprach Ungewöhnliches: Berlin als immer laut, voll mit Menschen und stets in Bewegung sollte aus anderer Perspektive betrachtet werden – und das gelang fernab von Touristenspots mit Einblicken in das bewusste, unaufgeregte Berlin. Über einen Stopp am Werbellinsee in Altenhof (Brandenburg) ging es nach Mecklenburg-Vorpommern auf Märchenreise durch das traumhafte Schweriner Schloss. Im Anschluss stand das erste große Highlight der Reise an: der allererste Ostseebesuch für Lisa und Max.

Anführungszeichen
„Gerade unser Stopp an der Kieler Förde und unsere Fahrt mit der Fähre nach Laboe, waren wunderschön. Auch wenn viel los war, war die Natur einfach atemberaubend und Meer und Strand sind immer eine Reise wert.“

Komplettiert wurde der Abstecher in den Norden mit drei weiteren Stationen: zum einen mit einem Segeltörn auf der Hamburger Alster, als Max das Segelboot selbst übers Wasser steuern und sich so einen Kindheitstraum erfüllen konnte. Danach ging es auf Tagesfahrt durch Bremen, das “Genuss-Mekka Norddeutschlands”, die zudem von einer Radtour ergänzt wurde. Zum Abschluss im Norden stand ein Spaziergang in der farbenfrohesten Natur Niedersachsens, der Lüneburger Heide.

 

Schmilka wird zum Highlight der Tour

Neben einem ausgiebigen Picknick-Ausflug in Halle und einem Abstecher zur Bundesgartenschau 2021 in die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt lernten die zwei das Bio-Dorf Schmilka in Bad Schandau kennen und lieben. Hier werden Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit großgeschrieben: Möbel werden aus natürlichen Materialien hergestellt und Maßnahmen gegen Elektrosmog spielen eine entscheidende Rolle im Alltagsleben der Bewohner*innen.

Halbzeit: Zeit für ein Zwischenfazit

Nach gut der Hälfte der Tour und zehn Stopps in elf Tagen hieß es für Lisa und Max kurz durchatmen. Dass die beiden ihre Reise mit Bus und Bahn bestreiten „mussten“, sahen sie eher als Vorteil.

Mit neuer Kraft dank einer eintägigen Verschnaufpause in ihrem Heimatort Deggendorf ging es für die beiden Weltenbummler in Richtung Bayern – und auch hier hielt die #besserweiter Reisechallenge noch Unerwartetes für die gebürtigen Bayern bereit: In Pfronten erlebten “zweidiereisen” einen Tag voller Alpen-Action inklusive Yoga-Stunde mit Bergsicht, einer ausgiebigen Moorwanderung und der Einkehr in die Hündeleskopfhütte . Auch das benachbarte Bundesland Baden-Württemberg hatte so einiges zu bieten – z. B. die Zacke, eine von nur noch vier aktiven Zahnradbahnen Deutschlands und eine Stadtführung der besonderen Art. Kein Wunder also, dass Stuttgart als einer der absoluten Sieger im Herzen der Reiseprofis aus den letzten Wochen hervorgeht.

Industrie, Historie, interkulturelles Flair

Industriekultur gibt es nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch im Saarland, dem kleinsten Bundesland. Mit der Saarbahn ging es zur Völklinger Hütte durch das alte Eisenwerk. Anschließend stand eine Urwaldwanderung an – eine bunte Tour mit tollen Fotospots und dem Fazit, dass das Saarland viel zu oft unterschätzt wird.

Besondere Motive gab es auch beim nächsten Stopp in Koblenz: dort, wo sich Mosel und Rhein treffen. Hinüber nach Hessen ging es zum nächsten Gewässer – in Fulda konnten die zwei den Fernradweg am gleichnamigen Fluss austesten. Den Abschluss der Reise machte NRW: Eine große Portion Rheinlandcharme gab es während einer Second-Hand-Shoppingtour durch Köln und dem Ausflug in eine neue Welt dank des geführten Spaziergangs durch das japanische Viertel in Düsseldorf.

Zeit für ein Fazit – Drei Fragen an Lisa und Max

 

Konnte die #besserweiter Reisechallenge eure Erwartungen erfüllen?

Welche Orte haben euch am meisten überrascht?

Wie fällt euer Reisefazit aus?