Für mehr Zusammenhalt in Coronazeiten

Für mehr Zusammenhalt in Coronazeiten

Zum Tag der menschlichen Solidarität

Am 20. Dezember wird weltweit der Tag der menschlichen Solidarität gefeiert – ein Thema, das in der Coronakrise aktueller denn je ist. Warum? Zeit für ein Plädoyer zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Keine Frage, die Coronakrise ist und bleibt eine Herausforderung. Die Pandemie bestimmt das Weltgeschehen und hat unseren Alltag grundlegend verändert. Das öffentliche Leben wurde heruntergefahren. Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote sollen die Ausbreitung der Pandemie verlangsamen. Alle müssen ihren Teil dazu beitragen, das alles durchzustehen. Solidarität ist das Stichwort.

UN ernennt 20. Dezember zum Tag der Solidarität

Solidarität ist einer der fundamentalsten und wichtigsten Werte der menschlichen Gesellschaft. Genau aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen im Jahr 2005 den 20. Dezember zum Welttag der Solidarität erklärt. Der Tag soll Jahr für Jahr daran erinnern, wie wichtig es ist, bei weltweiten Problemen gemeinsam zu agieren. Denn nur zusammen können wir Herausforderungen meistern und Ziele erreichen.

Corona – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Zusammenarbeiten – das ist auch aktuell in der Coronakrise gefragt. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, lassen sich Infektionszahlen senken und die Pandemie bekämpfen.

Im Sinne des Infektionsschutzgesetzes sind wir angehalten, unterschiedliche Regeln zu befolgen: Dazu gehören zum Beispiel die gute Handhygiene, die Hust- und Nies-Etiquette, das Abstandhalten und natürlich auch, schon bei geringsten Krankheitssymptomen zuhause zu bleiben.

Maske – ein Zeichen solidarischen Verhaltens

Das wichtigste Zeichen für solidarisches Verhalten ist in diesen Tagen die Maske. Die Bedeckung von Mund und Nase ist ein Muss beim Einkaufen und in Bussen oder Bahnen.

Keine Frage, niemand trägt gerne Maske! Nichtsdestotrotz ist sie notwendig. Denn sie hält Aerosole und Tröpfchen in Schach.  Damit dient sie in erster Linie nicht dem eigenen Schutz, sondern dem der Mitmenschen. Deshalb ist es wichtig, dass alle mitmachen. Dann sind wir alle besser geschützt.

Die Maske steht also für gegenseitige Rücksichtnahme und Zusammenhalt. Und Zusammenhalt geht durchaus mit persönlichem Verzicht einher. Das ist gelebte Solidarität.

Die Mehrheit zeigt sich solidarisch

Im öffentlichen Verkehr halten sich die allermeisten Fahrgäste an die Maskenpflicht und zeigen sich solidarisch. Das haben die Verkehrsunternehmen nach bundes- und landesweiten ebenso wie nach regionalen und kommunalen Schwerpunktkontrollen berichtet.  

Eine Minderheit allerdings sträubt sich immer noch gegen die Mund-Nase-Bedeckung – mal aus politischen Gründen, mal aus Gründen der Bequemlichkeit. Diese Einstellung macht die Gesamtsituation nicht besser und sie gefährdet andere Menschen – wenn man sich einmal vor Augen zu führt, dass hinter jedem Corona-Kranken ein menschliches Schicksal samt Familien und Freunden steckt.

Die Weigerung, eine Maske zu tragen, wirkt da beizeiten wie ein Schlag ins Gesicht:  gegenüber den Erkrankten und besonders auch gegenüber den Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und wirklich Beachtliches leisten. Dazu gehören die Pflegekräfte, aber zum Beispiel auch Kassierer*innen oder Busfahrer*innen.

Wir selbst haben es also mit unserem Verhalten in der Hand, die Pandemie bestmöglich durchzustehen. Dafür müssen wir Verantwortung übernehmen. Denn die stärkste Waffe gegen Corona ist und bleibt die Solidarität. In diesem Sinne: Maske auf – jetzt! Und: Auf ein besseres 2021!