Frau steht im Bus und trägt eine FFP2-Maske Frau steht im Bus und trägt eine FFP2-Maske

Bus und Bahn fahren während Corona

Die neue Normalität

Auch in Zeiten von Corona sind Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs – sei es zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen. Als Fahrgäste können alle ihren Beitrag leisten, um die Verbreitung des Virus zu vermeiden und den ÖPNV sicherer zu machen. Welche Regeln in Bus und Bahn gelten, erfahrt ihr hier.

Eigenverantwortung und Rücksichtnahme haben zurzeit oberste Prioriät, wenn wir das Coronavirus nicht weiter verbreiten wollen. Das gilt beim Training im Sportverein, beim Restaurantbesuch und ganz genauso auch im ÖPNV. Wer mit Bus oder Bahn mobil ist, kann sich und andere mit ein paar einfachen Vorkehrungen vor einer Infektion schützen. Beim Infektionsschutz empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die AHA-Regel zu befolgen:

A wie Abstand
H wie Hygiene
A wie Alltagsmasken

INFO

Aktuell haben viele Bundesländer die Maskenpflicht schon abgeschafft bzw. schaffen sie noch ab – darunter Sachsen-Anhalt (08.12.22), Bayern (10.12.22), Schleswig-Holstein (01.01.23), Sachsen (16.01.23), Baden-Württemberg (31.01.23), NRW und Hamburg (01.02.23), Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (02.02.23) und Thüringen (03.02.23). Auch im Fernverkehr gilt nach dem 02.02.23 keine Maskenpflicht mehr.

A wie Abstand

Abstandhalten ist Teil der neuen Normalität geworden. Distanz halten über mindestens 1,5 Meter. Auf Berührungen wie Umarmungen oder Händeschütteln verzichten. Denn das Coronavirus wird via Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen. Je weiter Menschen voneinander entfernt sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, sich oder andere mit COVID-19 anzustecken.

Im ÖPNV können Fahrgäste Abstand halten, wenn sie geordnet ein- und aussteigen und sich im Fahrzeug möglichst versetzt zueinander hinsetzen. Noch besser ist es, auf verkehrsärmere Zeiten auszuweichen, wann immer das geht.

Abstandhalten ist noch wichtiger bei Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber. Beim Auftreten Corona-typischer Anzeichen unbedingt zu Hause bleiben! Was dann zu tun ist? Das Robert-Koch-Institut bietet hier eine Orientierungshilfe.

H wie Hygiene

Das Coronavirus wird über die Luft übertragen und wohl auch durch das Anfassen kontaminierter Oberflächen übertragen. Fahrgäste sollten daher Haltestangen, Halteknöpfen oder Handläufen in Bussen und Bahnen nicht anfassen, wenn sie das nicht brauchen. Sie können den Kontakt mit Oberflächen meiden, indem sie sich bei der Fahrt hinsetzen oder anlehnen statt festzuhalten – vorausgesetzt, das ist gefahrlos möglich. Auch den Türöffner sollten Fahrgäste nur dann drücken, wenn sich Bus- oder Bahntüren nicht automatisch öffnen. Ganz wichtig: während und nach der Fahrt nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Damit reduziert sich das Risiko einer Kontaktinfektion über Augen, Nase oder Mund.  

Genauso wichtig: die Hust- und Niesetiquette wahren, ein Taschentuch nutzen und anschließend entsorgen oder alternativ in die Armbeuge schnuffeln. Denn beim Husten oder Niesen können Krankheitserreger via Tröpfcheninfektion übertragen werden.

Zu guter Letzt ist die Handhygiene das A und O. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen senkt die Keimzahl und verringert das Risiko einer Kontaktinfektion Vor und nach der Fahrt mit Bus oder Bahn also immer Händewaschen. Und so geht eine gute Handhygiene:

 

Hände richtig waschen - so geht's:

  1. Hände unter Wasser halten: Die Temperatur kann so gewählt werden, dass sie angenehm ist.
  2. Seife dazu nehmen: Flüssigseife ist hygienischer als ein Stück Seife.
  3. Hände mit Seife einreiben: Die Seife sollte auf Handrücken, Handinnenflächen, Fingerspitzen und Fingerzwischenräume verteilt und mindestens 20 Sekunden lang gut eingerieben werden.
  4. Hände mit Wasser abspülen: In einem nächsten Schritt wird die Seife von den Händen unter fließendem Wasser abgewaschen.
  5. Hände mit einem sauberen Tuch trocknen: Zum Schluss werden die Hände gründlich abgetrocknet, mit Papiertüchern oder einem eigenen Handtuch. Denn in feuchten Umgebungen gedeihen Mikroorganismen.

A wie Alltagsmaske

Im Rahmen der Coronapandemie galt bundesweit die Pflicht, in bestimmten Räumen und Einrichtungen eine Maske zu tragen. Dazu gehört auch der ÖPNV. Die Maske ist ein zusätzlicher Baustein, um die Verbreitung des Coronavirus via Tröpfcheninfektion auszubremsen. Sie ist vor allem dann wichtig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Hände waschen vor dem An- und nach dem Ablegen der Maske
  • Maske eng über Nase, Mund sowie Kinn anlegen
  • Feuchte Masken wechseln, da sie eine willkommene Brutstätte für Keime sind
  • Alltagsmaske nach jedem Tragen bei mindestens 60 Grad Celsius waschen
  • Maske unterwegs in einem verschließbaren Plastikbeutel aufbewahren
  • Tipp: mehrere Masken anschaffen, um so flexibel zu sein

Update: Aktuell haben viele Bundesländer die Maskenpflicht abgeschafft bzw. schaffen sie noch ab – darunter Sachsen-Anhalt (08.12.22), Bayern (10.12.22), Schleswig-Holstein (01.01.23), Sachsen (16.01.23), Baden-Württemberg (31.01.23), NRW und Hamburg (01.02.23), Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (02.02.23) und Thüringen (03.02.23). Auch im Fernverkehr gilt nach dem 02.02.23 keine Maskenpflicht mehr.

Häufige Fragen zu Corona und dem ÖPNV

Das Infektionsschutzgesetz gibt klare Regeln vor. Dennoch gibt es bei Fahrgästen in Bussen und Bahnen einige Unsicherheit.  Hier ein Überblick über die häufig gestellten Fragen rund um Corona und den ÖPNV:

Die Maskenpflicht wurde über die Bundesländer gereglt und galt im Rahmen der Corona-Pandemie in den Fahrzeugen der Verkehrsunternehmen, also in Bussen und Bahnen.

Aktuell haben viele Bundesländer die Maskenpflicht abgeschafft bzw. schaffen sie noch ab – darunter Sachsen-Anhalt (08.12.22), Bayern (10.12.22), Schleswig-Holstein (01.01.23), Sachsen (16.01.23), Baden-Württemberg (31.01.23), NRW und Hamburg (01.02.23), Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (02.02.23) und Thüringen (03.02.23). Auch im Fernverkehr gilt nach dem 02.02.23 keine Maskenpflicht mehr.

Bereits mit einfachen Vorkehrungen könnt ihr euch und andere Fahrgäste vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Beachtet die einfache AHA-Regel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – auch im ÖPNV:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern so gut wie möglich einhalten
  • Maske tragen
  • Hände regelmäßig und gründlich waschen
  • Berührungen meiden
  • Oberflächen möglichst nicht berühren
  • Nies- und Hustetiquette beachten
  • nicht mit den Händen ins Gesicht fassen
  • auf verkehrsärmere Zeiten ausweichen
  • bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben

Tickets könnt ihr nach wie vor an Fahrkartenautomaten erwerben. Bei den meisten Verkehrsunternehmen könnt ihr Fahrkarten zudem online über entsprechende Apps kaufen. Der Ticketverkauf bei Busfahrern ist hingegen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter vielerorts vorerst eingestellt.